12 von 12 - Juni 2022
(Enthält unbezahlte Werbung)
Willkommen zu meinen heutigen 12 von 12. Hier ist mein Tag zusammengefasst in zwölf Bildern:
Es ist Sonntag. Wir haben heute nichts Besonderes vor und können ausschlafen. Während der Lillymann noch etwas weiter schläft, stehe ich dann aber doch schon mal auf. Ich rühre einen Brotteig zusammen und schiebe das Brot in den Ofen. Danach esse ich etwas Obst mit Müsli und Joghurt auf dem Balkon und genieße eine Tasse Kaffee.
Seit einer Woche sind die Erdbeeren im Garten reif und ich kann jeden Tag welche pflücken. Gestern war es eine große Schüssel voll.
Dieses Jahr habe ich die Tomatenpflanzen auf dem Balkon. Außerdem noch verschiedene Kräuter, Paprika und eine Mini-Gurke. Ich gieße alles und topfe die eine Tomatenpflanze um. Ich habe sie vor kurzem geschenkt bekommen und sie brauchte dringend einen größeren Topf.
Das Lillykind schreibt mir eine Nachricht. Sie ist letzte Nacht aus Paris wieder gekommen. Ich mache ihr eine Schüssel Erdbeeren fertig und gehe sie kurz besuchen. Wir quatschen eine Runde und sie erzählt mir, was sie sich alles in Paris angeguckt haben.
Später essen der Lillymann und ich das noch warme Brot zum Frühstück. Ich packe meine Tasche für den Garten und schwinge mich aufs Rad.
Seit zwei Wochen ist in unsere Stadt beim Stadtradeln dabei und ich zähle auch fleißig meine gefahrenen Kilometer. Bevor ich zum Garten fahre, radel ich noch eine Runde am Deich entlang. Strahlend blauer Himmel mit ein paar Wattewölkchen, grasende Schafe und in der Ferne die Windräder - ich mag diese Stecke sehr gerne.
Heute fahre ich die große Runde über die kleine Brücke und den schmalen Weg zwischen den Feldern entlang.
Obwohl ich die Strecke sehr oft fahre, sieht es jedes Mal anders aus. Zur Zeit blühen am Feldrand jede Menge Kamillen.
Ein Stück weiter dann Kornblumen. Auf einmal sind aber keine weißen Wattewölkchen mehr am Himmel sondern düstere große graue Wolken. Ich trete ordentlich in die Pedalen, aber das Unwetter holt mich ein. Erst nur ein paar Tropfen und ich rette mich unter einem Baum, aber dann fängt es so an zu gießen, da nützt mir auch der Baum nichts mehr. Da ich nun sowieso schon nass bin, schwinge ich mich trotz des Regens wieder aufs Rad und fahre nach Hause.
Klitschnass komme ich da wieder an. Ich bekomme kaum die nassen Klamotten vom Körper. Nachdem ich endlich was Trockenes anhabe und meine Haare geföhnt sind, mache ich es mir auf dem Bett gemütlich und lese etwas. Kurz hat der Regen aufgehört, aber dann kommt das nächste Unwetter, diesmal sogar richtig mit Blitz und Donner. Da hatte ich dann ja nochmal richtig Glück, das es vorher nur Regen war.
Später koche ich uns Abendessen. Es gibt Nudeln mit Lachs und Spinat. Draußen ist schönster Sonnenschein und so beschließen der Lillymann und ich noch eine Spaziergang zum Garten zu machen.
Im Juni ist der Garten immer so zugewachsen, dass man die Gartenlaube von der Pforte aus kaum sehen kann.
Eigentlich wollte ich heute Nachmittag meine neuen Minzepflanzen einpflanzen. Aber das muss nun noch ein paar Tage warten.
Ich drehe eine Runde durch den Garten. Die Zucchini im Hochbeet wachsen bis jetzt ganz wunderbar. Wenn sie so weiter wachsen, können wir die Tage bestimmt schon die erste ernten.
Ich pflücke etwas Salat für Morgen.
Und ein kleiner Blumenstrauß muss auch noch mit. Wir spazieren wieder nach Hause und so geht ein ganz entspannter, unspektakulärer Sonntag langsam zu Ende.















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