Gartenzeit - Mai 2026

Heute ist der letzte Tag im Mai und mein letzter Urlaubstag. Zwei Wochen hatte ich frei und ganz viel Zeit für den Garten. Und es war sogar schon sommerlich warm. An einigen Tagen war ich vormittags im Garten, um rumzubuddeln bevor es mir zu warm war. 


An anderen Tagen habe ich es mir einfach nur im Schatten gemütlich gemacht, etwas gelesen oder gestrickt.


Zu entdecken gab es natürlich auch wieder jede Menge. Der Garten explodiert gerade vor lauter Blumen.


Der Löwenzahn war nun allerdings verblüht. Was aber gar nichts macht, denn als Pusteblume gefällt er mir umso mehr.


Eine wahre Pracht waren all die Hasenglöckchen. Überwiegend wachsen sie unterm Apfelbaum, aber so langsam kommen sie auch in anderen Ecken.


Genauso ist es mit den Akeleien und dem Ehrenpreis. Überall im Garten verteilt sind sie am Blühen.


Akeleien habe ich in ganz vielen verschiedenen Farben. Am liebsten mag ich die zart rosafarbenen.


Mittlerweile blüht auch die Witwenblume und wird von den Bienen … 


… und von den Distelfaltern umschwärmt.


Ein weiteres Blumenhighlight, finde ich, ist der türkische Mohn. Unterm Apfelbaum und an der Pforte ist er verschwunden. Dafür gibt es aber nun zwei neue Pflanzen im vorderen Beet. 


Die Rosen starten auch langsam durch. Die Wildrose blüht als erste.


Und auch die ersten Pfingstrosen haben pünktlich zu Pfingsten geblüht. Dieses Jahr haben sogar die Pflanzen Knospen, die all die letzten Jahre nicht geblüht haben.


Dieses Wochenende habe ich die auf dem Balkon vorgezogen Cosmeen und Zinnien in den Garten gepflanzt. Einige in die Töpfe auf der Terrasse und den Rest verteilt in die Beete. Ich hoffe sehr, dass sie es schaffen und nicht gleich von den Schnecken eliminiert werden.


Am 20. Mai war der Weltbienentag. Bei mir im Garten summt es eigentlich immer. Aber es sind natürlich auch sehr viele Honigbienen unterwegs.


Dann sind die üblichen Verdächtigen vertreten: die Erdhummel und auch die Ackerhummel.


Ab und an entdecke ich eine Mauerbiene. Anfang des Monats waren auch sehr kleine Wildbienen unterwegs. Allerdings muss ich gestehen, dass ich die Unterschiede manchmal auch gar nicht so schnell erkennen kann.
Ich versuche möglichst heimische Pflanzen anzupflanzen, aber es gibt auch viele Blumen bei mir im Garten, die bei Hardcore-Wildbienen-Freunden ein absolutes No-Go wären. Umso mehr freue ich mich, dass ich dieses Jahr nicht nur eine Wegwarte habe sondern zwei. 
Jetzt muss ich es nur noch schaffen, dass sich der Natternkopf bei mir wohlfühlt.


Am Mini-Teich blüht die Kuckucks-Lichtnelke und ich kann die Bienen immer dabei beobachten, wie sie zum Trinken auf den Steinen landen.


Ein paar selbstgebastelte Libellen sind an den Teich gezogen. Sie sind ganz schnell und einfach gemacht. Man braucht nur ein paar Nägel und Blumendraht. Den Draht ein paarmal um die Hand wickeln. Dann den übrigen Draht in der Mitte fest drum wickeln und das ganze am Nagel befestigen. Zum Schluss noch die Flügel auseinander ziehen.


Im Gemüsebeet war auch gut was los. Ich konnte jede Menge Spinat ernten …


… und Rucola gibt es auch jeden Tag auf Brot und als Salat zum Abendessen.


Zum Frühstück gibt es immer noch reichlich Rhabarber. Er wächst so üppig, dass ich die Tage bestimmt auch noch Rhabarber-Himbeer-Marmelade kochen kann.


Heute war es so weit und ich konnte die ersten Erdbeeren ernten. Sie schmecken einfach köstlich.


Ansonsten sind nach den Eisheiligen ins Hochbeet zwei Zucchini-Pflanzen und ein Butternut-Kürbis gezogen.


Außerdem wächst der ausgesäte Mangold gut und ein bisschen rote Beete. Der Pflücksalat war auch gut gekommen, wurde dann aber Nacht für Nacht weggefressen.


Die Zuckerschoten sind seit ein paar Tagen am blühen …


… und die Stangen- und Buschbohnen gucken auch schon aus der Erde. Nachdem ich den Spinat abgeerntet hatte, habe ich da auch noch Buschbohnen ausgesät. Mal schauen, wie sich die Gemüseernte in diesem Jahr entwickelt.


Der Mai ist nun vorbei und gestern habe ich den Rasenmäher rausgeholt. Nach vier Wochen ohne Mähen war der Rasen nicht so hoch wie befürchtet. Da es nächste Woche Regen geben soll, habe ich nun aber doch gemäht. Aber einige Inseln mit Blumen habe ich stehen lassen.

Ich freue mich sehr auf den Juni und den Sommer und alles was so kommen wird.




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